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Für Schweizer Firmen ändert sich bei einem JA zur KVI kaum etwas?

Die umfassende Sorgfaltspflicht bedeute für Schweizer Firmen, dass alle Geschäftsbeziehungen bis ins letzte Detail ausgeleuchtet werden müssten, warnen die Gegner. Falsch, sagen die Befürworter. Es ändere sich kaum etwas. Der Faktencheck prüft die beiden Darstellungen.

Ist die Schweiz im internationalen Vergleich rückständig?

Andere Staaten haben längst ähnliche Regelungen wie es die Konzern-Verantwortungs-Initiative (KVI) fordert, sagen die Befürworter. Doch ist der Vergleich Frankreich und Holland zulässig? Der Faktencheck bringt Licht in die komplexe Thematik.

Warum sich die KVI nicht auf einfache Aussagen reduzieren lässt

Nur Unternehmen, die sich unanständig verhalten, will die Konzern-Verantwortungs-Initiative (KVI) ins Visier nehmen. Also nur Schweizer Firmen, die für ihren Profit auch bereit sind, Menschenrechte und Umweltstandards zu verletzen. Diese einfache Darstellung beschreibt das Kernanliegen der NGOs. Doch die Situation ist deutlich komplexer, wie dieser Faktencheck zeigt.

Profite in der Schweiz auf Kosten von Mensch und Umwelt im Ausland?

Schweizer Firmen in Entwicklungsländern wollten sich bloss bereichern und nähmen dabei Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung in Kauf. Darauf bauen die Initianten der Konzern-Verantwortungs-Initiative (KVI) ihre Argumentation auf. Der Faktencheck prüft die Aussagen auf ihre Richtigkeit.